Goetheschule Ilmenau Staatliches Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Spezialklassen - Geschichte

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Geschichte

 Herzlich Willkommen auf der Seite der Historiker!
  • Wie unterhielten sich die Neandertaler?
  • Weshalb zerstörten die Germanen das Weltreich der Römer?
  • Warum marschierten Christen zum Kreuzzug nach Jerusalem?
  • Wieso wurden Menschen als Hexen verbrannt?
  • Warum betrachteten sich Preußen und Sachsen gegenseitig als Ausländer?
  • Warum durften ab 1935 „arische“ Deutsche keine Juden mehr heiraten?
  • Weshalb riefen 1989 tausende Menschen in der DDR „Wir sind das Volk!“?
Wenn du diese und andere Fragen aus der Vergangenheit spannend findest, entdeckst du bei Google und Wikipedia einige Erklärungen - bei uns umfassende Antworten und Zusammenhänge!


WIR - das sind die Geschichtslehrer deiner Goetheschule:

Helena Gerlach
Barbara Kriebitzsch
Susann Mollenhauer
Volker Rempt
Christian Singer
Ingo Sperling
Sylvia Weißenborn

 

 
Bis zur Klasse 10
untersuchen wir gemeinsam, wie die Welt und wir Deutsche so wurden, wie wir heute sind. URGEMEINSCHAFT, ANTIKE, MITTELALTER, REFORMATION, ABSOLUTISMUS, INDUSTRIALISIERUNG, NATIONALSTAAT - nur einige der Begriffe, die im Unterricht und auf Exkursionen im Mittelpunkt stehen werden.
 
 
Ab Klasse 11
hast du die Möglichkeit, entweder einen Kurs mit „grundlegendem“ oder „erhöhtem“ Anforderungsniveau ( in 2 bzw. 4 Wochenstunden) zu belegen.
Hier werden wir uns verstärkt historischen Zusammenhängen zuwenden:

 
  • Was sind die Triebfedern der Geschichte?
  • Ist die Geschichte eine Abfolge von Zufällen?
  • Welche Rolle spielen einzelne Persönlichkeiten?
  • Sind Revolutionen für den Fortschritt notwendig?

Wir würden uns freuen, wenn du die Vergangenheit genau so interessant findest wie wir und dir unser Fach Spaß macht!

Neben dem Unterricht organisieren wir von Zeit zu Zeit historische Projekte. So untersuchten wir schon die Ereignisse während der friedlichen Revolution 1989 in Ilmenau, erforschten das Schicksal von Flüchtlingen und Zwangsausgesiedelten an der deutsch- deutschen Grenze und informieren uns regelmäßig im Dokumentationszentrum Nürnberg über Strukturen des "Dritten Reiches".

Hast du Fragen oder Probleme? Dann wende dich ruhig an Frau Kriebitzsch (sie leitet die Fachschaft und ist auch die Beratungslehrerin unserer Schule) oder an die anderen Fachkollegen!

 

 


 


 

Hier einige Beispiele unserer Projekttätigkeit aus den letzten Jahren

 

„Wie wir wurden, was wir sind.“ – auf den Spuren der eigenen Geschichte

So lautete Motto und Grundgedanke eines dreitägigen Workshops mit 21 Schülern, der im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen den Goethegymnasien aus Wetzlar und Ilmenau Mitte September in der Point Alpha Akademie in Geisa stattfand. Im 50. Jahr des Mauerbaus beschäftigten sich junge Leute aus Ost und West mit der Vergangenheit unseres Landes, die für sie meist nur aus den Erzählungen der Älteren oder aus dem Geschichtsunterricht bekannt ist. An historisch relevantem Ort, an dem sich bis 1990 Amerikaner und DDR- Grenztruppen direkt gegenüberstanden, an dem die NATO im Falle eines Krieges die Hauptstoßrichtung des Warschauer Paktes erwartete, haben Schüler aus beiden Partnerstädten gemeinsam Einzelschicksale und Strukturen der ehemaligen Grenze erforscht.


Wie entwickelte sich das letztendlich fast perfekte DDR- Grenzregime? Wie war diese Grenze aufgebaut und gesichert? Warum wurden Menschen aus dem Grenzgebiet zwangsausgesiedelt? Fragen, die zu Kernpunkten des Workshops am Point Alpha in der Rhön wurden, die sowohl in der Grenzgedenkstätte als auch in Zeitzeugengesprächen immer wieder im Mittelpunkt standen. Mit diesen Fragen befassten sich die gemeinsamen Schülerarbeitsgruppen aus Thüringen und Hessen, die mit Hilfe von Quellenmaterial, eigenen Recherchen und Interviews sich intensiv ihrem jeweiligen Arbeitsschwerpunkt widmeten.

Zeitzeugen aus Ost und West gaben eindringlich Einblick in ihre Familienschicksale, gescheiterte Fluchtversuche, verlorene Heimat, aber auch in das Leben im „Zonenrandgebiet“ Hessens. Die jungen Leute waren beeindruckt von der Emotionalität und Engagiertheit, mit der die Gäste aus ihrer und damit der deutsch- deutschen Vergangenheit berichteten. Viele Nachfragen und intensives Diskutieren zeugten vom Interesse und der Anteilnahme der Projektteilnehmer aus Ilmenau und Wetzlar. Einem Mann (Bernhard Fey) gegenüber zu sitzen, der seinen Fluchtversuch mit 11 Splittern aus einer Selbstschussanlage in seinen Beinen bezahlte, schockierte genau so wie die umfassenden Einblicke, die die Ilmenauerin Marie- Luise Tröbs in ihre Familiengeschichte gab, nachdem sie aus Geisa im Rahmen der „Aktion Ungeziefer“ zwangsausgesiedelt wurde. Helmut Henkel erzählte von Einschränkungen und Absonderlichkeiten des Lebens im „Sperrgebiet“, der Hesse Berthold Schwalbach vom Gefühl, in der DDR als „Feind“ und „Imperialist“ betrachtet worden zu sein.

Abendlicher Höhepunkt war eine zweistündige Konzertlesung mit Stephan Krawczyk, einem der bekanntesten DDR- Kritiker, der wegen seines öffentlichen Widersprechens mit 80 Spitzeln umgeben, inhaftiert und schließlich mit langjähriger Haftandrohung zur Ausreise gezwungen wurde. Scheinbar spontan plaudernd verband der Liedermacher die Weltsicht eines Unbeugsamen mit Liedern, so unbequem und authentisch wie ihr Interpret. Er spannte darin den Bogen zwischen dem Leben in und mit einer Diktatur und den Erfahrungen im Gestern und Heute, sang und sprach von skurrilen Erlebnissen in beiden deutschen Staaten, von Siegen und Niederlagen in zwei politischen Systemen. Die Jugendlichen verstanden ihn oft, wunderten sich aber auch über manche ihnen unbekannte Anspielung auf das Leben in der DDR und beobachteten interessiert die Exzentrik seines Auftritts.

Übereinstimmend betonten die Schüler, wie wichtig der Kontakt zu direkt Beteiligten, das Kennenlernen von Originalschauplätzen deutscher Geschichte und die Auseinandersetzung mit der eigenen Historie für sie ist. Wenn sich junge Menschen aus Ost und West dafür interessieren und zusammenkommen, wird es in Zukunft noch besser möglich sein, zu erfahren, „wie wir wurden, was wir sind!“

Der Dank der begleitenden Ilmenauer und Wetzlarer Lehrer Frau Rau, Frau Otto, Herr Sturm und Herr Rempt gilt allen, die zum Gelingen des Seminars beigetragen haben, vor allem der Point Alpha Stiftung, der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit sowie der Wetzlarer Stadträtin Frau Kornmann und ihrem Ehemann, die mit ihrem Engagement in Vorbereitung, Finanzierung und Durchführung des Workshops sehr halfen.
Die Ergebnisse dieser Projektarbeit werden in einigen Wochen sowohl in Ilmenau als auch in Wetzlar in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Projekt aus Sicht teilnehmender Schüler unter bl.goetheschule-ilmenau.de

V. Rempt
 

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Exkursion zum `Reichsparteitagsgelände` in Nürnberg
 

26. September 2011

Mythos „Germania“

Was ist das? Was steckt dahinter? Warum so riesig?
Diesen und vielen anderen Fragen gingen die 10. Klassen unserer Schule auf ihrer Exkursionsfahrt am 21. September 2011 nach Nürnberg nach.

Die zwölf Jahre des nationalsozialistischen Regimes haben gewaltsam ihre Spuren hinterlassen.
Noch heute zeigen auf dem ehemaligen Reichparteitagsgelände im Süden Nürnbergs gigantische Baureste vom Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes. Auf elf Quadratkilometern sollte eine monumentale Kulisse für die Selbstinszenierung der NSDAP entstehen. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Architektur und die Funktion der Reichsparteitage als riesige Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Seit 2001 besteht in der unvollendet gebliebenen, für 50 000 Menschen ausgelegten Kongresshalle das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Es befindet sich im Nordflügel der Kongresshalle.
Im Obergeschoss befasst sich auf rund 1 300 qm die neu entwickelte Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Den Schwerpunkt bilden dabei die Reichsparteitage selbst sowie das in Nürnberg von den Nationalsozialisten in Gang gesetzte Bauprogramm.

   

Moderne Medien wie Computeranimationen, Filme und Touchscreens, aber auch Fotos und Dokumente veranschaulichen dem Besucher die Bauten des Geländes, die Geschichte und Hintergründe der Reichsparteitage. Ein Audioguide vermittelt die Texte und Kommentare in sieben Sprachen und zusätzlich spezielle Beiträge für Jugendliche.
Eine sinnvolle Exkursion, die lange in Erinnerung bleibt! So das einhellige Fazit der Teilnehmer.

I. Sperling
 


 
 
„Dass ein gutes Deutschland blühe…“ in Diskussion mit Friedrich Schorlemmer
 
27. October 2010

liegt in der Verantwortung von uns Deutschen, so Friedrich Schorlemmer im Titel seines Vortrages, den er vor 11.-Klässlern der Ilmenauer Gymnasien kürzlich in der Stadtbibliothek hielt.

 Der bekannte Prediger, Publizist und Bürgerrechtler aus Wittenberg spannte dabei einen weiten Bogen von der Situation der Deutschen im Spannungsfeld des kalten Krieges bis zu eigenen familiären Problemen durch die Teilung, von scheinbar fest zementierter Zweistaatlichkeit bis zu heutigem Einheitsgrößenwahn. Emotional und engagiert, bisweilen hart in seinen Urteilen, setzte er sich mit Unzulänglichkeiten und irrealen Ansprüchen beider deutscher Staaten auseinander. Dabei wurde er seinem Ruf als Querdenker, Mahner und Mann des Ausgleichs stets gerecht. So sprach er über die Notwendigkeit der Abkehr von traditionellem „Freund- Feind- Denken“. Zuordnungen wie „die Russen“, „die Politiker“, „die Türken“ sind nirgendwo zielführend, vielmehr zog sich der Begriff „Gerechtigkeit“ wie ein roter Faden durch seine Ausführungen.

Er erinnerte daran, dass in der DDR eine Wohnung kein Kostenfaktor, sondern Sozialgut war. „Ein Pioniernachmittag“, so Schorlemmer, „war besser als eine Stunde Nachmittagsprogramm auf RTL II“. Unzulässiger Relativierung beugte er aber sofort vor, indem er sein Anderssein als Nicht- FDJler in der Schulzeit, die Verweigerung eines EOS- Besuches wegen seiner Einstellungen und platte antireligiöse Propaganda durch den DDR- Staatsapparat thematisierte.

Sein Fazit: „Demokratie lebt von gebildeten und aufgeklärten Bürgern!“ führte ihn umgehend zu harscher Kritik an der partikularistischen Bildungspolitik im heutigen Deutschland. Für ihn wächst der Einfluss moderner Bürgerbewegungen, sie sind Ausdruck des „aufrechten Ganges“ in Ost und West, damit bleibt ein „gutes blühendes Deutschland“ für Friedrich Schorlemmer keine Utopie.

Nach einer angeregten Diskussionsrunde mit vielen interessierten Schülern wurde der Gast mit herzlichem Applaus verabschiedet. Die Jugendlichen betrachteten die gelebten Erfahrungen dieses wichtigen Zeitzeugen als wertvolle Ergänzung zum normalen, oft recht theoretisch dargebrachten Geschichtsunterricht.

V. Rempt

 

 

 

 
 

   

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17. November 2017 um 15:51



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