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Schule mit Streichelzoo
Die Goetheschule will im kommenden Schuljahr dem Lehrermangel mit einer eigenen Idee entgegentreten und in den Sommerferien einen Streichelzoo anlegen.
So werden ab August 2026 mehrere Tierarten wie Ziegen, Hasen, Schafe, Meerschweinchen und Pferde auf der Fläche vor dem Eingangsportal zu finden sein. Damit man auch dem Namensgeber der Goetheschule gerecht werde, solle es auch einen Pudelbereich geben, um zu ergründen, worin nun eigentlich der Kern der Sache liege und Deutschunterricht auf eigene Faust erlebbar zu machen.
Zur Sicherung einer geeigneten Gehegelage werde der Park vor der Treppe zum Eingangsportal begradigt, „sodass Zugang und Auffahrt auch bei strengem Winterwetter passiert werden können“, bestätigt Reiner Beckmann, Hausmeister des Hauses 1. Die Baumfällarbeiten hierfür beginnen bereits im Juni.
Ziel des Vorhabens solle sein, dass Klassen bei durch den Lehrermangel verursachtem Unterrichtsausfall sofort eine überaus sinnvolle Aufgabe hätten, für die keine Lehrkraft, sondern lediglich eine Aufsichtsperson notwendig sei. (Die Stelle des Streichelzoowärters ist ausgeschrieben. Bewerbungen sind an das Sekretariat der Goetheschule zu richten.)
Neben der Überbrückung von fehlenden personellen Ressourcen habe diese Lösung noch einige weitere Vorteile, beteuert Schulleiterin Katrin Prautsch. Schüler könnten Biologie, Ökologie und Landwirtschaft viel anschaulicher erleben. Statt nur über Tiere zu lesen, lernen sie direkt durch Beobachtung und Pflege – das stärkt das Verständnis nachhaltiger Zusammenhänge. Hier sollen selbstverständlich auch Bedarfe des Hauses 2 im Rahmen des MNT-Unterrichts mit abgedeckt werden. Die regelmäßige Versorgung von Tieren fördere Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Teamarbeit. Darüber hinaus wirke der Kontakt mit Tieren nachweislich beruhigend. Gerade im oft stressigen Schulalltag kann ein Streichelzoo helfen, Druck abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern. Der Umgang mit Tieren stärkt Mitgefühl und Achtsamkeit. Schüler lernen, Bedürfnisse anderer Lebewesen wahrzunehmen und respektvoll damit umzugehen. Der Wunsch der im Internat wohnenden Spezialklassenschüler, auch Haustiere in der Schule aufnehmen zu dürfen, kann so auch nahezu erfüllt werden. Dieser Umstand entlässt unseren Spezialklassenleiter Andreas Ottolinger überaus erleichtert in den Ruhestand: „Ich bin stolz, diesen großen Schritt für die naturwissenschaftlich-praktische Bildung an der Goetheschule noch ein Stück mit begleiten zu können.“
Fazit: Lehrermangel an der Goetheschule? Kein Problem! Wir haben unsere eigene Lösung gefunden.
Ein großer Dank gilt hier dem Förderverein der Goetheschule und BNAutomation, die, wie so oft, die Finanzierung der baulichen Veränderungen übernehmen.








