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Die 12er blicken zurück...

18.05.2021

2021 – ein turbulentes Jahr, das noch weniger Präsenzunterricht und Begegnungen erlaubt als das letzte. Wie fühlt man sich in dieser schwierigen Zeit, wenn man als Zwölftklässler kurz vor seinen Abiturprüfungen steht? Normalerweise erlebt man die letzten Schultage sehr intensiv, plant ein Programm, verbringt noch einmal bewusst Zeit in der Schule und mit den Klassenkameraden in Gesellschaft. Aber in diesem Jahr ist alles anders... und irgendwie hat man das 2020 schon geahnt, wollte es aber nicht wahrhaben.

Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 12spez beantworten ein paar Fragen, insbesondere zur den letzten anderthalb Schuljahren, jedoch auch rückblickend zu ihrer gesamten Zeit an der Goetheschule.

Eure letzten Schultage angebrochen. Wie geht es euch heute und mit diesem Umstand?

Irgendwie ging es viel schneller als erwartet, was auch daran lag, dass man die letzten beiden Jahre nicht voll (in Präsenz) erleben durfte. Aber gerade die letzten Tage sind irgendwie stressiger als die gesamte Schulzeit davor: Man lernt und feiert gleichzeitig den Abschied von der Schule im Rahmen der Möglichkeiten. Am liebsten möchte man schöne Momente einfrieren und festhalten – oder noch einmal zusätzliche Zeit zurückerstattet haben, die man mit seiner Klasse und auch den Lehrpersonen im Unterricht verbringen kann, um aufzuholen, was man ungewollt verpasst hat. Trotzdem freuen wir uns auf unsere zukünftigen Wege, andere Orte und neue Erfahrungen.

Manche von euch gehen seit Klasse 5 zur Goetheschule, einige sind erst in Klasse 9 in die Spezialklasse dazugekommen. Wenn ihr auf die Zeit zurückblickt: Was bleibt euch in Erinnerung?

Wir hatten wirklich Glück mit unseren Lehrern und auch der Klasse. Man konnte gut lernen, ist aber innerhalb der Spez-Klasse auch zu einer richtigen Familie zusammengewachsen. Außerdem mögen wir die Schulgebäude allein von der Ästhetik her, auch wenn der Berg, den man täglich hinaufgehen muss leider etwas Kritik ernten muss.

Die Projekte neben dem üblichen Unterricht waren super, wir kamen in den Genuss, das Wort „Schulleben“ wirklich zu erleben: Zusammenhalt, Zusammenarbeit, Kommunikation – das funktionierte alles perfekt.

Was macht die Goetheschule für euch aus?

Definitiv die Gemeinschaft, Aufgeschlossenheit, Offenheit und Zusammenarbeit – es ist vollkommen egal, wen man anspricht. Man stößt nie auf taube Ohren, sondern sieht sich stets Menschen gegenüber, die hilfsbereit sind. Herr Krämer und Herr Ruck beispielsweise haben permanent und gerade auch in den letzten Schultagen sehr viel ermöglicht.

Goetheschule bedeutet für uns auch: Internatsleben, der Wald, die Natur und die Kulisse an sich, das Gebäude, Traditionen und die familiäre Atmosphäre. Die Förderung in den Naturwissenschaften bot besonders viele Möglichkeiten, Potenziale auszuschöpfen und zu entfalten; wir konnten an allen möglichen Wettbewerben sowie Olympiaden teilnehmen, uns engagieren und einfach in Ruhe lernen.

Wie habt ihr die letzten anderthalb Jahre seit Pandemiebeginn empfunden? Was habt ihr vermisst? Was fehlt euch noch immer? 

Da können wir einiges aufzählen: das Gemeinschaftsgefühl, der Präsenzunterricht – also ganz normaler Unterricht, gemeinsam lernen, Klassenfahrten, Ausflüge, zusammen feiern, die Ruhe im Internat, ... Zuhause lernen macht einfach nicht so viel Spaß, das Interagieren während des Unterrichts und der Pausen fehlt einfach, die Möglichkeiten zuhause sind extrem begrenzt. Hier wollen wir aber Frau Weiß herausheben, die sich mit dem Distanzunterricht sehr viel Mühe gegeben und diesen wahnsinnig gut und transparent strukturiert hat. Vielen Dank!

Eure Lieblingsfächer...!?

Deutsch (Fr. John), Ethik (Fr. Hardt), Info (Hr. Kellner), Biologie (Hr. Weißenborn), Mathe (Frau Weiß!!!), Chemie (Fr. Töpfer), WR (Fr. Hardt), Englisch (Fr. Kahle)

Vor welchen Abiturprüfungen habt ihr den meisten Respekt?

Physik, Mathe, WR, Englisch und Geografie

Eine Person an der Schule, die ihr schätzt:

Da gibt es viele: Herrn Ruck (trotz des Schneeschiebens am Morgen), Herrn Krämer und Herrn Holland (Danke für die Offenheit und Organisation!), Frau Burkhardt (immer freundlich und organisiert), Frau Weiß (Tolle Person! Danke für die Struktur, Organisation, Förderung und Einbindung!!!), Frau John (Sie hat nicht aufgegeben. ;) )

Welche Weisheit/welchen Rat gebt ihr den anderen Goetheschülerinnen und –schülern für ihre weitere Zeit an der Goetheschule mit?

Geh niemals komplett unvorbereitet in die Stunde! Tu mindestens ein Minimum dafür, dass du etwas zum Unterricht beitragen kannst! (Der Lehrer sitzt immer am längeren Hebel.) Komm gut mit deiner Klasse aus – der soziale Aspekt ist so wichtig für ein gutes Lernklima!

Leg dich niemals mit dem Hausmeister an!

Lass dich nicht 10x auf die gleiche Diskussion ein!

Wenn du mal eine Arbeit „verhaust“, dann lerne aus deinen Fehlern!

Genieße die Zeit und hab Spaß!

Vergiss nicht, dass Schule ein schöner Ort ist!

Das Thema der Mottowoche lautet am heutigen Tage „Zeitreise“. Was bringt die Zukunft für euch? Wo seht ihr euch in 10 Jahren?

Hier fallen die Antworten völlig unterschiedlich aus: Von der Vorfreude auf Klassentreffen, über das Hospitieren an der Goetheschule, berufliche Vorstellungen wie Selbstständigkeit, Abteilungsleitung, Doktortitel, finanzieller Unabhängigkeit bis hin zu beginnender Familienplanung sowie den Wunsch nach Glück und Gesundheit ist alles dabei.

In einem Punkt sind sich jedoch alle einig: Sie erinnern sich gern zurück und freuen sich auf ein Wiedersehen.

Viel Glück und maximale Erfolge bei den bevorstehenden Prüfungen wünschen euch alle Mitarbeitenden der Goetheschule!

 
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