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News-Archiv

 

Vertretungsverbot an der Goetheschule

01.04.2022

Kaum im Amt sieht sich unser neuer Chef, Herr Robby Krämer, schon mit ungeahnten Herausforderungen konfrontiert. Mit den bundesweit gelockerten Coronamaßnahmen infolge der Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes erlässt er pünktlich zum 01. April 2022 spezifisch für unsere Schule geltende Maßnahmen, die er resultierend aus den sehr anstrengenden letzten beiden Jahren Mehrarbeit für notwendig hält, um die Lehrergesundheit zu erhalten:

Es handelt sich hierbei um ein Vertretungsverbot, geltend für alle Lehrkräfte. So soll dementsprechend kein Unterricht mehr, der durch Ausfall eines Kollegen entsteht, durch jemand anderen vertreten werden. Zum einen möchte Herr Krämer dem Gebot der Kontaktvermeidung Rechnung tragen, zum anderen sollen so die pandemiebedingt entstandenen Überstunden des Lehrpersonals abgebaut werden. „Es wird Zeit, dass wir die uns nachgesagten Klischees auch einmal bedienen. Ein Lehrer muss auch die Gelegenheit haben, freie Zeit zwischen zwei Unterrichtsblöcken für einen ausgedehnten Mittagsschlaf zu nutzen“, begründet der neue Schulleiter.

Bei der Schüler- und Lehrerschaft löst die Bekanntgabe der Neuerung Begeisterungsstürme aus:

Das Goetheschul-Kollegium begrüßt Herrn Krämers Neuerungen äußerst dankbar. Schließlich seien Schülerinnen und Schüler als Experten in Sachen Distanzunterricht und häusliches Lernen in der Lage, sich den Stoff in den Ausfallstunden selbst zu erarbeiten. Niemand brauche da mehr Hilfe oder eine Anleitung, geschweige denn eine Vertretungslehrkraft. Die fortschreitende Digitalisierung mache es schließlich möglich, spontan auf die Situation des Unterrichtsausfalls zu reagieren: Schülerendgeräte an, Internet an und auf geht’s in die Schulcloud, wo standardisiert für in Quarantäne befindliche Lernende Aufgaben und Materialien bereitstehen, die auch diejenigen nutzen können, die die Schule aktuell besuchen dürfen. Also: Alles kein Problem! Auch die Aufsichtsfrage ist geklärt: Diese übernehmen generell die Kollegen Sperling (Haus 2) und Kleditzsch (beide Häuser).

Der ÖPR lobt Herrn Krämers Entscheidung noch einmal ausführlich:

Das Stundenplanungsbüro um Herrn Holland reagiert ebenfalls prompt auf die Veränderungen, äußert im Zuge der vermeintlichen Euphorie aber auch einige Bedenken:

Darüber hinaus meldet sich die Elternvertretung zu den Veränderungen zu Wort: „Es ist klar, dass wir trotz allem daran arbeiten müssen, dass der Unterrichtsausfall nicht überhandnimmt.“ Claudia Koch und Anne Grökel fordern daher noch weitere Maßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer:

Auch die Teststrategie im Zuge des Programms „Aufholen nach Corona“ ist momentan in Überarbeitung. Herr Krämer schlägt Folgendes vor: Getestet wird fachspezifisch in jeder Stunde bzw. jedem Unterricht. Fällt der Test positiv aus, wird abgesondert zum Zwecke der Begabungsförderung. Weitere Maßnahmen werden derzeit noch auf Umsetzbarkeit geprüft – Informationen erhalten Sie selbstverständlich an dieser Stelle.

 
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Letzte Bearbeitung: 08.04.2019, 20:07

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